Die Krimihomepage | Geheimagent Tegtmeier | Hauptseite

Inhalt & Hintergrund

Stab & Besetzung

 

Episodenübersicht

#1: Die harmlosen Gäste

#2: Modetorheiten

#3: Eine entwaffnende Affaire

#4: Der tote Chef

#5: Die Bücherfreunde

#6: Die braven Mädchen

GEHEIMAGENT TEGTMEIER

Der diplomierte Geheimagent Adolf Tegtmeier (Jürgen van Manger) ist nicht ein besondere Leuchte. Einfach und naiv ermittelt er in verschiedenen Fällen, die ihm von einer geheimen Organisation zugeteilt werden und die er mit mehr Glück als Verstand löst. Getarnt als Meinungsforschungsinstitut "Immforsch" vermittelt diese Geheimagenten zur Untersuchung besonders komplizierter Fälle. Niemand kennt den Chef, einzige Verbindungsglieder dazu sind die Sekretärin Fräulein Sibylle Küppers (Gisela Schlüter) und die Mitarbeiterin Fräulein Betty (Sofie Engelke). Tegtmeier erzählt dem Zuschauer mit kindlicher Naivität seine skurilen Kriminalfälle, die er meist eher durch Zufall als durch besonderen Spürsinn oder Intelligenz löst. Als er in Folge 4 dahinter kommt, dass der geheime Chef der Geheimorganisation gar nicht existiert, sondern dass Frl. Küppers die "Immforsch" leitet, macht er sich selbständig. Doch der "begabte" Geheimagent, der seine Fähigkeiten bei weitem überschätzt, findet keine neuen Aufträge und so mischt er in den Fällen von Frl. Küppers mit.

"Geheimagent Tegtmeier" ist eine gelungene, äußerst unterhaltsame Mischung aus Krimi- und Comedyserie und wohl der erste Versuch Komik und Spannendes zu mischen. Die Serie lebt natürlich von der Darstellung Jürgen van Mangers, der seinen Geheimagent einfach und naiv aber dann doch wieder bauernschlau darstellt. Besonders gelungen sind seine "ernsten" aber doch merklich mit einem Grinser im Gesicht gemachten Kommentare aus dem Off im ruhrdeutschen Dialekt, die so gar nicht zu dem passen wollen, was gezeigt wird. Mit dem Wechsel des Regisseurs von Kurt Wilhelm zu Rudolf Nussgruber ("Von Null Uhr eins bis Mitternacht", ebenfalls von TV-Star produziert), gibt es am Ende der Folge, nach dem Abspann immer eine Schlusspointe. Warum die Serie, die von Produktionschef Dr. Harald Müller und TV-Star für das Westdeutsche Werbefernsehen produziert wurde, eingestellt wurde, ist heute nicht mehr nachvollziehbar, Potential für weitere Episoden, hätte sie auf alle Fälle gehabt. Auch die Besetzung von Gisela Schlüter ist geschickt gewählt.

Produziert wurde die Serie in München und Umgebung, auffallend ist, dass es keine deutschen Autokennzeichen gibt, sondern Phantasienummernschilder. Die Nebenrollen sind mit wenigen Stars, für Fans und Kenner des 60er-Jahre-Fernsehens aber doch mit bekannten Gesichtern besetzt: J. Peter Dornseif (Partner von Inge Meysel in "Gertrud Stranitzki"), Lisa Helwig, Willy Schäfer (Kriminalassistent Berger aus "Derrick") Hannes Kaetner, Gerlinde Locker, Alexander Allerson, Gernot Duda, Gerhard Frickhöffer (Mr. Pommery aus "Percy Stuart"), Gert Wiedenhofgen, Christiane Rücker Helmut Alimonta, Paula Braend, Edgar Wenzel, Kerstin de Ahna, Fritz Pauli, Johannes Buzalski und andere. Autor Günter Swars (manchmal auch Günther Swars) schrieb unter anderem auch für die Fernsehserien "Immer Ärger mit der Wirtin" (1965), "Der Vater und sein Sohn" (1967)" und "Pater Brown" (1968).


Text © Die Krimihomepage, G. P. 2010

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 26.06.2010

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