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Das weite Land

Erstsendung (ORF): Donnerstag, 25.12.1969, 20.15-22.05 Uhr
Erstsendung (ZDF): Sonntag, 27.03.1970, 20.15-22.00 Uhr

Regie:
Peter Beauvais

Dauer/ Bild:
106'11'', Farbe

Inhalt

Baden bei Wien um 1910. Friedrich Hofreiter ist ein in die Jahre gekommener Bonvivant, der es mit der ehelichen Treue alles andere als genau nimmt. Seine neueste Eroberung: die hübsche Erna Wahl. Den Schein aufrecht erhält zunächst nur seine Frau Genia, die sich schuldig fühlt am Freitod eines jungen Russen. Während Friedrich zu einem Liebesabenteuer mit Erna in die Dolomiten reist, erhört Genia den in sie verliebten Fähnrich Otto von Aigner. Unerwartet kehrt der enttäuschte Hofreiter früher von seiner Reise zurück. Er fordert seinen jungen Nebenbuhler zum Duell ... (Text © JO, Die Krimihomepage)

Wissenswertes
Wiederholt im ZDF-Nachtprogramm am Samstag, 23. Oktober 1971, im ORF-Abendprogramm (FS 2) am Samstag, 5. Jänner 1980 und im SWF in der Reihe 'Arthur Schnitzlers Dramen - Von gestern für heute' mit einem Nachwort von Georg Hensel am Donnerstag, 21. Februar 1980, 19.05 - 20.55 Uhr. Sehbeteiligung bei der ZDF-Erstausstrahlung 29%, Urteil: gut (+3), bei der ersten ZDF-Wiederholung 10%, Urteil: sehr gut.
Bereits 1960 strahlte der ORF (in Gemeinschaft mit dem NWRV Hamburg) "Das weite Land" in einer Inszenierung Ernst Lothars aus, in der Attila Hörbiger und Paula Wessely die Hauptrollen spielten.
Kritiken
Bild + Funk 13/1970 zitiert Pressestimmen zur ORF-Ausstrahlung: "Eine Kostbarkeit", jubelten die Oberösterreichischen Nachrichten und lobten besonders die Leuwerik und O.W., "vorzüglich" lobte auch das Volksblatt. Eine Grazer Zeitung meinte überschwänglich: "Nach langer Zeit wieder einmal ein starker Fernsehabend." Die Wiener 'Presse' fand ein Haar in der Fernsehsuppe: "Die Hauptdarsteller scheinen einem Filmstil verhaftet, den man nicht mehr erträgt."
Hörzu 16/1970, Seite 59: "Im 'Weiten Land' heißt die These: "Das Natürliche ist das Chaos." In Sachen Ehe, Liebe und Verwandtem nämlich. Das wurde von Arthur Schnitzler vor sechzig Jahren in einem exakt gezimmerten Gesellschaftsstück ausgeleuchtet. Heute, bei dem Regisseur Peter Beauvais, wird das Chaos hörbar: Der Text wird gesprochen, wie man im kunstfernen Alltag halt spricht: undeutlich, lässig, durcheinander. Das fördert die Atmosphäre: Die Anleihe bei der Bühne mieft nicht nach Kulisse. Dies auch dank reicher Bewegung, der die Kamera wendig folgt. Aber was man mit dem Ohr nicht versteht, versteht man mit dem Grips auch nicht. Am Ende zählt nur das. Daran kann der Kredit von O.W. Fischer und Ruth Leuwerik aus verflossenen Filmtagen nichts ändern".
Gong 43/1971, Seite 57 zur ersten ZDF-Wiederholung: "Milieusicher und einfühlsam verfilmte Peter Beauvais dieses Ehedrama von Arthur Schnitzler aus dem untergehenden Wien. Die 'Abendzeitung' nach der Erstaufführung: "Herrschaftliche Society-Nonchalance im Wiener k. u. k.-Ton, a bisserl frivol und geschmackvoll melancholisch ...""
Gong 1/1980, Seite 37 zitiert zur ORF-Wiederholung die Süddeutsche Zeitung: "... artiges Festspielniveau ..."
Stab

 

Besetzung Aufnahmestab
Friedrich Hofreiter O. W. Fischer
Genia Hofreiter Ruth Leuwerik
Frau Meinhold Aigner Grete Zimmer
Otto von Aigner Michael Heltau
Doktor von Aigner Fred Liewehr
Frau Wahl Nina Sandt
Gustl Wahl André Heller
Erna Wahl Sabine Sinjen
Natter Helmuth Qualtinger
Adele Eva Kerbler
Doktor Mauer Walther Reyer
Demeter Stanzides Guenther Bauer
Paul Kreindl Christian Futterknecht
Albertus Rhon Edward Rothe
Frau Rhon Bibiane Zeller
Rosenstock Guido Wieland
? Monika Pöschl
? Hellmuth Hron
? Raoul Retzer
? Karl Schellenberg
Tragikomödie von Arthur Schnitzler
Bild Hannes Staudinger
Kamera Kai Borsche
Schnitt Annemarie Reisetbauer
Ton Klaus Kovarik
Kostüme Hilli Reihs Gromes
Ausstattung Jan Schlubach
Fernsehbearbeitung und Regie Peter Beauvais
Eine Gemeinschaftsproduktion des ORF und des ZDF
hergestellt von der Vienna Filmproduktion
Otto Dürer
und der NDF

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 02.11.2015

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