Die Krimihomepage SPEZIAL | Klassiker des Fernsehspiels | 1968

"Die Krimihomepage SPEZIAL":
Klassiker des deutschen Fernsehspiels

Das deutsche Fernsehspiel

Fernsehspiele

Kriminalspiele

Kriminalistisches

Deutschsprachige Krimiserien

Fernsehkriminalspiele 1952-1989

Francis Durbridge Homepage

Nichtkriminalistisches

TV Serien anderer Genres

Sonstiges

Aufsätze & Co.

Kontakt

Pole Poppenspäler

Erstsendung (ZDF):
Dienstag, 24.12.1968, 20.00-21.30 Uhr

Regie:
Günther Anders

Dauer/ Bild:
ca. 90', Farbe

Inhalt

Pole Poppenspäler ist der Spitzname des Drechslers Paul Paulsen. Als Junge hat Paul regelmäßig die Vorstellungen des Puppenspielerpaares Tendler besucht und dabei auch mit deren Tochter Liesei Freundschaft geschlossen. Zwölf Jahre später trifft er die Tochter des umherwandernden Puppenspielers wieder. Paul gelingt es, ihren unschuldig wegen Diebstahls eingesperrten Vater aus dem Gefängnis zu holen. Er heiratet Liesei und holt auch den weltfremden Schwiegervater zu sich ins Haus. Als er eines Tages auf dessen Wunsch eine Puppenvorstellung arrangiert, lachen die Zuschauer den alten Mann aus. Und Paul erhält seinen Spottnamen ... (Text © JO, Die Krimihomepage)

Wissenswertes

Gong 51/1968, Seite 36 zur Erstausstrahlung: "Mit viel Innerlichkeit gestaltetes Fernsehspiel nach der Novelle (1875) des poetisch-realistischen Dichters." - Am Mittwoch, 25.12.1968, 20.15 Uhr, FS 2 im ORF gezeigt. Wiederholt im ZDF-Vormittagsprogramm im Rahmen der 'Matinee' am Sonntag, 24.12.1978.
Der BR zeigte am Dienstag, 27.12.1988, 20.15 - 21.25 Uhr eine Fernsehbearbeitung von Guy Kubli (Buch und Regie), mit Katrin Dirscherl (als Liesei), Mathias Eysen (als Tendler), Gabi Fischer, Elisabeth Karg, Stephan Meyer-Kohlhoff, Felix Miller (als Paul), Ursula Erber, Susanne Schäfer und Michael Grimm, Erzähler: Uwe Friedrichsen. Im ARD-Mittagsprogramm gezeigt am Montag, 25.12.1989, 12.20 - 13.30 Uhr.

Kritiken

Bild + Funk 2/1969, Seite 10 gibt einen (schlecht) von fünf Sternen: "Ein Musterbeispiel dafür, wie man klassische Literatur nicht verfilmen soll, bot dieses Fernsehspiel. Der gute Zweck, den Einsamen den Heiligen Abend durch einen gemütvollen Rutsch in die Jugendzeit zu verschönen, schlug fehl. Zäh und ermüdend läpperte sich die frische Storm-Novelle dahin. Das viel zu lange Puppenspiel wurde recht dilettantisch gesprochen. Auch die 'herzigen' Kinder retteten den Zuschauer an dem Fernsehschirm nicht mehr vor dem Einnicken."
Hörzu 2/1969, Seite 10: "[...] glitt namentlich zu Anfang vom Idyllischen ins Süßliche und geriet in die Nähe des Vereinstheaters. Walter Richter als alter Puppenspieler, mit dem seine Welt untergeht, setzte das Rohmaterial seiner schauspielerischen Mittel ein: den Treuherzigkeitston, die schwerfälligen Bewegungen, das biedere Lachen, ein Leben, ein Schicksal standen nicht zwingend dahinter."

Stab

 

Besetzung Aufnahmestab
Josef Tendler Walter Richter
Frau Tendler Doris Masjos
Vater Paulsen Werner Schumacher
Mutter Paulsen Gerda Maria Jürgens
Lisei, als Kind Steffi Limmer
Lisei, als Frau Ilona Grübel
Paul, als Kind Thomas Steffen
Paul, als Mann Hartmut Hinrichs
Kröpel-Lieschen Gerda Gmelin
Onkel Gabriel Bruno Vahl-Berg
Gefängnisinspektor Joachim Wolff
Schmidt-Junge Claus Jahnke
Unter Mitwirkung der Steinauer Marionettenbühne
Fernsehspiel von Wolfdietrich Schnurre
Nach der Erzählung von Theodor Storm
Musik Siegfried Franz
Szenenbild Dieter Reinecke
Kamera Helmut Bahr
Schnitt Stefanie Möbius
Kostüme Charlotte Flemming
Produktion Alf Teichs
Regie Günther Anders
Eine Produktion der Deutschen Buchgesellschaft Darmstadt
im Auftrag des ZDF

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 22.09.2018

© Die Krimihomepage 2000-2018