Die Krimihomepage SPEZIAL | Klassiker des Fernsehspiels | 1963

"Die Krimihomepage SPEZIAL":
Klassiker des deutschen Fernsehspiels

Das deutsche Fernsehspiel

Fernsehspiele

Kriminalspiele

Kriminalistisches

Deutschsprachige Krimiserien

Fernsehkriminalspiele 1952-1989

Francis Durbridge Homepage

Nichtkriminalistisches

TV Serien anderer Genres

Sonstiges

Aufsätze & Co.

Kontakt

Endspurt - Ein biographisches Abenteuer

Erstsendung (ARD/ SFB):
Donnerstag, 24.10.1963, 20.45-22.30 Uhr

 Regie:
Harry Meyen

Dauer/ Bild:
104'19'', s/w

Inhalt

Der 80jährige Sam Kinsale, ein lebenslustiger Schriftsteller, liegt kränkelnd im Bett. Er erhält ungewöhnlichen Krankenbesuch: Sam begegnet sich selbst in seinen markantesten Lebensjahren, mit 60, 40 und 20. Dem selbstgefälligen 60jährigen steht er streitend gegenüber, dem erfolglosen 40jährigen verständnisvoll und dem hoffnungsvollen Jüngling eher widerstrebend. Seinem eigenen Vater begegnet er heute mit mehr Verständnis. Am Krankenbett versammeln sich auch seine Mutter, seine frühere Geliebte Clarice und seine Frau Stella, ebenfalls in jüngeren Ausgaben ... (Text © JO, Die Krimihomepage)

Wissenswertes

Am gleichen Abend auch auf DRS ausgestrahlt, wiederholt auf ARD am 26.02.1965, auf N3 und WDR3 am 06.01.1979 und am 11.11.1988 auf 1Plus. Gong 42/1963, Seite 44 zur Erstausstrahlung: "Brillante, witzige Rollenkomödie des englischen Dramatikers und Schauspielers. Spielerische Gestaltung des Generationsproblems".
1970 strahlte das ZDF eine weitere Version mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle aus: "Endspurt" (Regie erneut Harry Meyen).

Kritik

Gong 46/1963, Seite 78: [...] Ein unterhaltsames, teils frivoles, ein wenig blasphemisches Amüsement, das ein großes Thema leider teilweise verschenkt. Denn Ustinov filtriert nicht aus diesem Lebensding eines Mannes das Unerhörte, Gleichnishafte des Menschseins. Er hält sich lieber an großartige Pointen, die zum Genusse des Publikums ausgespielt werden. Harry Meyen hat "Endspurt" mit der beinahe vollständigen Besetzung der Premiere im Berliner Schlossparktheater raffiniert und glänzend im Gebrauch der theatralischen Mittel inszeniert. Martin Held in Hemingway-Maske, ein Meister der Nuance dieser schweren Hauptrolle, die allerdings für jeden Schauspieler eine starke Anziehungskraft besitzen muss. Ein brillanter Endspurt des absurden Theaters".
Hörzu 45/1963, Seite 86: "Sich ebenso amüsieren und lachen konnte man bei Peter Ustinovs Komödie "Endspurt". Schon der Einfall, die Ausgangsposition, ist so gut, dass er das Ganze trägt: [...] Das ist handfestes Theater. Aber ist es handfestes Fernsehen? Wird der Fernseher nicht auch hier letztlich müde? Vor allem wenn sich gegen das Ende hin aus dem vergnüglichen Jux ein nicht mehr echt klingender Tiefsinn entwickelt? - Anerkennung verdient die Bildregie. [...]"

Stab

 

Besetzung Aufnahmestab
Sam Kinsale Martin Held
Sechzig Otto Graf
Vierzig Rolf Henniger
Zwanzig Joachim Ansorge
Stella, seine Frau Emmy Burg
Stella 40 Eva Katharina Schultz
Stella 20 Veronika Bayer
Jimmy, beider Sohn Dieter Ranspach
Reginald Kinsale, Sams Vater Fritz Tillmann
Agnes, seine Frau Eva Lissa
Clarisse/ Ada Ingrid van Bergen
Alice Lore Hartling
von Peter Ustinov
deutsch von Willy H. Thiem
Kamera Georg Bruckbauer
Jürgen Stahf
Hans Hessel
Fritz Grosche
Ton Fritz Schwarz
Schnitt Waltraud Lück
Aufnahmeleitung Johannes Donasch
Regieassistenz Ulrich Schamoni
Szenenbild und Kostüme Hanns Walter Lenneweit
Produktion Kurt Kramer
Regie Harry Meyen
Eine Produktion des Senders Freies Berlin
nach einer Aufführung des 'Schlosspark-Theaters', Berlin

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 01.11.2015

© Die Krimihomepage 2000-2015 | Besucher: Hit Counter by Digits