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Es begann bei Tiffany

Erstsendung (ARD/ WDR):
Dienstag, 01.05.1979, 21.00-22.40 Uhr

Regie:
Wolfgang Becker

Dauer:
95'17'', Farbe

Inhalt

Seit der Ganove Ryder als Kind vor dem New Yorker Geschäft Tiffany stand, träumt er davon reich zu werden. Mehrere Versuche schlugen fehl und beim letzten musste er sogar das Land auf der Flucht vor der Polizei verlassen. In Köln sucht er Herrn Petitjean auf, einen alten Freund seines Vaters. Dieser ist ein erfolgloser Finanzberater. Gemeinsam mit ihm plant er einen Coup: Warum eine Bank überfallen, wenn man es viel einfacher haben kann? So gründen sie gemeinsam eine Bank, die genau fünf Tage geöffnet haben soll. Am Freitag, wenn der Geldtransporter kommt, will man sich damit absetzen. Alles läuft zunächst nach Plan, unterstützt von Petitjeans attraktiver Tochter Sylvia, erhält man einen Kredit, um ein altes Bankgebäude zu reaktivieren. Gemeinsam mit anderen Freunden plant man alles genau durch, doch dann kommt einiges dazwischen... (Text: © GP, Die Krimihomepage)

Kritik
Eine recht originelle Grundidee artet hier von Minute zu Minute immer mehr in Albernheiten und ungeschickt inszenierten Klamauk aus, dabei hätte die Geschichte es gar nicht nötig gehabt, zumal sie als reiner Kriminalfilm wunderbar funktioniert hätte. Wolfgang Becker, einer der profiliertesten Krimiregisseure, die Deutschland je hatte, hätte das machen sollen, was er kann: einen spannenden Thriller inszenieren. Stattdessen werden kindische Ideen und Gags mit schlechtem Timing eingebaut. Von der von ihm beabsichtigten Situationskomik à la Louis de Funès (wie er es selbst in einem Interview bezeichnete) ist weit und breit nichts zu sehen. Als wäre das noch nicht genug, versucht man mit Erotik die Handlung am Laufen zu halten: Katerina Jacob läuft gefühlte 75% des Films mit halboffener oder offener Bluse durchs Bild, eine Darstellerin (Gabriele Moritz) ist in keiner einzigen Einstellung des Films angezogen. Angesichts der Tatsache, dass Wolfgang Becker ein großartiges Schauspielensemble (angeführt von Wischnewski, Clarin und Jacob) zur Verfügung hatte und auch die kleinen Rollen mit vielen bekannten Gesichtern besetzt sind (Schubert, Wiedemann und Krebs aus "Ein Herz und eine Seele") und dass man auch teure Außendrehs in New York machte, wurde hier so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. (GP, Die Krimihomepage, Februar 2021)
Zusätzliche Infos & Hintergrundinfos
Rutger Hauer wird von Tommi Pieper synchronisiert. Wurde in New York und Köln gedreht. Wiederholt am 29.10.1981 in der ARD und am 19.06.1980 in Schweizer Fernsehen. Der Spiegel (30.4.1979) berichtete damals: "Mit netten Albernheiten und saftiger Situationskomik à la Louis de Funès will Regisseur Wolfgang Becker ("Vorstadtkrokodile") in diesem Krimi-Klamauk den Beweis erbringen, "dass es leichter und einträglicher ist, eine Bank zu gründen, als eine auszurauben".
Der amerikanische Drehbuchautor Walter V. Kempley Jr. (1926-2001) arbeitete auch für die "Dick Van Dyke Show", konzipierte Michael Pfleghars "Zwei himmlische Töchter" und lieferte die Story zu "Didi-Der Doppelgänger" mit Dieter Hallervorden.
Stab

 

Besetzung Aufnahmestab
Ryder Rutger Hauer
Petitjean Siegfried Wischnewski
Sylvia Katerina Jacob
Waldo Meyer Hans Clarin
Gloria Beate Hasenau
Harry Moor Ulli Kinalzik
Udo Kolonko Peter Kuiper
alte Dame Rose-Renée Roth
Brenner Wolfgang Gasser
Gerta Hagen Elisabeth Wiedemann
Leo Timpe Heinz Schubert
nacktes Mädchen Gabriele Moritz
Max Matthias Ponnier
Arnie Erich Ludwig
Charly Diether Krebs
Klaus-Dieter Benno Hoffmann
Harald Dirk Galuba
Holtz Kurt Weinzierl
Wege Volker Prechtel
Motorradfahrer Kurt Schmidtchen
Mann von der Post Ernst H. Hilbich
Verkäufer Eric P. Caspar
Herr Samuels Buddy Elias
Frau März Tana Schanzara
Herr Grützbach Karl-Rudolf Liecke
Herr Palmer Ferdinand Dux
Schildermaler Hermann Günther
Buch Walter Kempley
Kamera Werner Kurz
Dimiter Salabaschew
Ton Hartmut Stieglitz
Ewald Gerhardt
Theo Cremer
Bildtechnik Siegfried Wagner
Szenenbild Lothar Kirchem
Requisite Wolfgang Schulze
Kostüme Detlef Papendorf
Paul Seltenhammer
Maske Annette Groschupp
Hans-Joachim Schmalor
Schnitt Jean-Marc Lesguillons
Carolyn Plath
Regieassistenz Cornelia Rohe
Aufnahmeleitung Hans-Werner Balgheim
Rudi Rauh
Karin Davison
Produktionsleitung Volker Dieckmann
Produktion Alexander Wesemann
Regie Wolfgang Becker
Eine Sendung des WDR
© WDR 1979

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 10.02.2021

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