Die Krimihomepage | Das deutschsprachige Fernsehkriminalspiel | 1957 | Cardillac

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Cardillac

Erstsendung (ARD):
Samstag, 02.11.1957, 20.15-21.05 Uhr

Regie:
Volker von Collande

Dauer:
50 Minuten

Inhalt

Paris im Jahr 1668: junge, gut behütete Kavaliere fallen einer mysteriösen Raubmordserie zum Opfer, die die ganze Stadt in Atem hält. Der Täter schlägt immer dann zu, wenn die jungen Liebhaber zu ihren Geliebten unterwegs sind und wertvolle Geschenke bei sich haben. Niemand weiß, wie der Täter erfährt, wann und wo jemand mit Geschenken zur seiner Liebsten unterwegs ist. Alle Morde haben etwas gemeinsam: der Täter hinterlässt an allen Opfern die gleiche Wunde und die Stücke, die geraubt werden, stammen stets von Cardillac, dem berühmtesten Goldschmied von Paris zu jener Zeit. La Reanie, der Polizeigewaltige, bemüht sich vorerst vergebens, die Fälle aufzuklären. Cardillacs Geselle Olivier macht schließlich eines Tages eine Entdeckung: sein Meister selbst ist der Täter, der seine Kunstwerke wieder zurückholt, weil er sich von ihnen nicht trennen kann. Doch Olivier ist in Madelon verliebt, die Tochter Cardillacs. Aus Angst, diese zu verlieren, schweigt er. Dies kostet einem jungen Liebespaar beinahe das Leben... (Text:  © GP, Die Krimihomepage)

Kritik

Derzeit keine Kritik möglich.

Zusätzliche Infos & Hintergrundinfos

Das Drehbuch "Cardillac" von Hartmut Grund hat sich den berühmten Kriminalfall des gleichnamigen Pariser Goldschmieds zum Vorwurf genommen, der um das Jahr 1680 die Gemüter in Frankreich erregte und dessen bekannteste literarische Gestaltung E. T. A. Hoffmanns "Fräulein von Scudery" wurde. Mit Regisseur Volker von Collande drehte Grund 1956 bereits "Staatsbegräbnis" und "Oberst Chabert".
Drehbuchautor Hartmut Grund (1917-2004) war später Dramaturg und Produzent der Bavaria Atelier GmbH und hat als solcher 15 Tatorte (unter anderem mit "Schimanski" Götz George), Serien wie "Der kleine Doktor", "Graf Yoster gibt sich die Ehre" und "Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger" betreut. Sein Drehbuch basiert auf tatsächlichen Begebenheiten, denen auch die Handlung zu E. T. A. Hoffmanns "Fräulein von Scudery" zugrunde liegt.
Regisseur Volker von Collande drehte 1959 den ersten mehrteiligen deutschen TV-Krimi überhaupt: "Gesucht wird Mörder X".

Stab

 

Besetzung Aufnahmestab

Cardillac

Alfred Schieske

Madelon

Ingeborg Löffler
Olivier Reinhard Brandt

La Regnie

Arno Assmann
Degrais Gerd Vespermann

Falais

Erich Fiedler

Frau von Argenson

Edith Schneider
Pater Hans Stiebner

Genet

Tilo von Berlepsch

Dame im Club

Marieluise Nagel

Streifenführer

Harald Dietl

1. Streifensoldat

Heinrich Lausch

2. Streifensoldat

Oskar Sabo jr.

Gassenjunge

Lutz Werner Mackensy

Polizeiagent

Heinz Welzel

1. Freund des Grafen Falais

Kunibert Gensichen

2. Freund des Grafen Falais

Anton Herbert

Gefängnisschließer

Valentin Klaus
Drehbuch Hartmut Grund
Musik Peter Thomas
Szenenbild Gabriel Pellon
Regie Volker von Collande
eine Produktion der Ufa
im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 07.02.2014

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