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Francis Durbridge: Die Schlüssel

Besetzung

Eric Martin

Harald Leipnitz

Inspektor Hyde

Albert Lieven

Philip Martin

Peter Thom

Thomas Quayle

Hans Quest

Vanessa Curtis

Dagmar Altrichter

Douglas Talbot

Friedrich Joloff

Dr. Linderhof

Helmut Peine

Ruth Sanders

Ruth Scheerbarth

Clare Seldon

Anna Smolik

Andy Wilson

Christian Wolff

Cliff Fletcher

Benno Hoffmann

Miss Silence

Herta Worell

Arthur

Gerd Wiedenhofen

Doreen

Annemarie Schlaebitz

Blinder

Rudolf Kleinfeld-Keller

Lancelot Harris

Bum Krüger

Freda Stansdale

Magda Hennings

Norman Stansdale

Reinhard Glemnitz

Eddie Meadows

Henry van Lyck

Inspektor Lang

Walo Lüönd

Carol Lane

Beatrice Föhr-Waldeck

Krankenschwester

Doris Swoboda

Peggy Grahame

Waltraut Habicht

Sergeant Harrison

Peter Herkenrath

Joyce Naylor

Lilly Towska

Oscar Naylor

Heinz Schacht

Aufnahmestab

Drehbuch

Francis Durbridge

Deutsche Übersetzung

Marianne de Barde

Musik

Peter Thomas

Ton

Manfred Oelschlegel

Schnitt

Marie-Anne Gerhardt

Aufnahmeleitung

Wolfgang Kötz

Regieassistenz

Ille Schröder-May

Produktionsleitung

Herbert Junghans

Gesamtleitung

Wilhelm Semmelroth

Kamera

Werner Dalg

 

Paul Ellmerer

Kostüme

Dela Duhm

Szenenbild

Alfons Windau

Bearbeitung und Regie

Paul May

Eine Produktion des

WDR

zusätzliche Angaben

Folgen 3
Nr. Titel der Folge Erstsendung
ARD

Beginn

Dauer

Die Schlüssel
Buch: Francis Durbridge - Regie: Paul May
1 1. Teil 18.01.1965 (Mo.) 21.00 Uhr 80 Minuten
2 2. Teil 20.01.1965 (Mi.) 21.00 Uhr 74 Minuten
3 3. Teil 22.01.1965 (Fr.) 21.00 Uhr 78 Minuten

Allgemein
Philip Martin (Peter Thom) kehrt vom Wehrdienst aus Deutschland zurück und besicht seinen Bruder. Eric (Harald Leipnitz), ein Modephotograph, ist enttäuscht, als Philip noch am gleichen Nachmittag nach Dublin weiter reisen will. Ein irischer Kamerad von ihm, Sean Reynolds, sei in Hamburg überfahren worden, und habe ihn vor seinem Tod gebeten, seine Frau in Dublin aufzusuchen. Tatsächlich fährt Philip aber nicht nach Dublin, sondern mietet sich im Royal - Falkon - Hotel in Maidenhead ein. Dort ist ein Gedichtband für ihn abgegeben worden. Philip verbringt einige Tage mit dieser für ihn ungewöhnlichen Lektüre, dann wird er erschossen aufgefunden. Anscheinend hat er Selbstmord begangen. Das Photo Sean Reynolds' und seiner Frau, das er Eric gezeigt hatte, ist verschwunden. Inspektor Hyde (Albert Lieven) von Scotland Yard schaltet sich ein, und findet heraus, dass es diesen Kameraden von Phil nie gegeben hat. Philips Kamerad Andy Wilson (Christian Wolff), der mit ihm nach London gekommen ist, wird aus einem fahrenden Auto niedergeschossen. Eric bekommt mit der Post ein Photo Philips zugeschickt, dass zuvor im Schaukasten zu Philips Studio hing. An Stelle dieses Photos hängt dort jetzt das Bild von Sean Reynolds und seiner Frau, die ein Akkordeon trägt. Eric, der an einen Selbstmord Philips nicht glaubt, besucht das Royal-Falkon-Hotel. Der Hausdiener Arthur (Gerd Wiedenhofen) gibt ihm einen Schlüssel, den das Zimmermädchen noch in Philips Zimmer gefunden habe...

Erster Teil
Eric Martin (Harald Leipnitz), ein bekannter Londoner Modephotograph erhält Besuch von seinem Bruder Philip (Peter Thom), der aus Hamburg vom Wehrdienst zurückkehrt. Dieser erzählt ihm eine merkwürdige Geschichte: er müsse noch am selben Tag weiter nach Dublin reisen, weil ein irischer Kamerad namens Sean Reynolds in Hamburg überfahren worden sei. Der Besuch soll der Witwe Reynolds’ gelten. Als Philip abfährt, kann Eric nicht wissen, dass er seinen Bruder das letzte Mal lebend gesehen hat. Wenige Tage später wird er tot im Royal-Falcon-Hotel in Maidenhaid aufgefunden. Zunächst sieht es wie Selbstmord aus. Wie sich schnell herausstellt, ist Philip niemals nach Irland gefahren, sondern sofort in diesem Hotel abgestiegen, wo er mehrere Tage verbracht und immer im Lesesaal einen Gedichtband gelesen hat. Inspektor Hyde (Albert Lieven) von Scotland Yard werden die Ermittlungen übertragen. Schnell hat dieser den Verdacht, dass Eric Martin mit der Geschichte etwas zu tun hat. Der Verdacht erhärtet sich, als sich die Geschichte von dem toten irischen Kameraden als falsch herausstellt und auch das Foto des angeblichen Ehepaares Reynolds verschwunden ist. Nachdem Andy Wilson (Christian Wolff), ein ehemaliger Kamerad Philips Eric Martin aufgesucht hat, wird dieser aus einem fahrenden Auto niedergeschossen. Wenig später erhält Eric ein Foto seines Bruders zugeschickt, das zuvor im Schaukasten seines Ateliers hing. Darauf steht eine deutliche Drohung. Was noch viel seltsamer ist: statt Philips Foto hängt dort jetzt jenes des angeblichen Sean Reynolds mit seiner Frau, die darauf Arkordeon spielt. Eric lässt sich nicht von seinen eigenen Ermittlungen abhalten und ermittelt auf eigene Faust. Alle Spuren führen in das Royal-Falcon-Hotel: dort gibt ihm der Hausdiener Arthur (Gerd Wiedenhofen) einen Schlüssel, den das Zimmermädchen in Philips Zimmer gefunden hat. Merkwürdiger Weise beginnen sich mehrere Personen ausgerechnet für diesen Schlüssel zu interessieren: unter anderem behaupten sowohl die Hotelbesitzerin Mrs. Curtis (Dagmar Altrichter) als auch ihr Bruder Thomas Quayle (Hans Quest), dass der Schlüssel ihr Eigentum sei...

Zweiter Teil
Im Kofferraum seines Wagens findet Eric Martin (Harald Leipnitz) die Leiche des Antiquitätenhändlers Thomas Quale (Hans Quest). Im Keller des Antiquitätenhändlers finden sich indessen zahlreiche Abzüge des Fotos, das das angebliche Ehepaar Reynolds zeigt. Da Eric der erste am Tatort war, wird er von der Polizei gleich stundenlang verhört. Inspektor Hyde (Albert Lieven) findet heraus, dass auf den Abzügen des Bildes von Sean Reynolds und seiner Frau die Fingerstellung auf dem Akkordeon stets eine andere ist. Er lässt die Töne nachspielen, es kommen jedoch nur Misstöne zustande. Als Eric nach Hause kommt, überrascht er den Gangster Cliff Fletcher (Benno Hoffmann), der seine Wohnung nach dem Schlüssel durchsucht. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem Fletcher seine Brieftasche verliert und türmen kann. In der Brieftasche findet sich die Eintrittskarte zu einem Tanzabend, auf der Rückseite stehen drei Namen: Lancelot Harris (Bum Krüger), Philip Martin (Peter Thom) und Andy Wilson (Christian Wolff). Eric beschließt mit seiner Sekretärin Ruth (Ruth Scheerbarth) auf das Fest zu gehen. Die Überraschung ist groß, als dort plötzlich das Ehepaar von der mysteriösen Fotografie zur Tür hereinkommt. Es handelt sich dabei in Wirklichkeit um den Soldaten Norman Stansdale (Reinhard Glemnitz) und seine Frau Freda (Magda Hennings). Sie erzählen Eric Martin eine haarsträubende, fast unglaubliche Geschichte ...

Dritter Teil
Andy Wilson (Christian Wolff) hat Eric Martin (Harald Leipnitz) gebeten, ein Schließfach zu erneuern. Eric findet darin einen Koffer und nimmt ihn mit nach Hause. Als er ihn öffnet, traut er seinen Augen kaum: darin befinden sich nämlich über eine Million Deutsche Mark. Der Gangster Eddie Meadows (Henry van Lyck) gibt sich als Beamter von Scotland Yard aus, um an den Koffer zu gelangen, doch in diesem Moment ruft Inspektor Hyde (Albert Lieven) an. Meadows bedroht Eric nun mit einer Waffe. Sein Komplize, der vor Erics Atelier wartet, kann türmen, bevor die Polizei eintrifft. Meadows wird festgenommen. Inspektor Hyde glaubt nun allmählich an die Unschuld Erics und stellt fest, dass das Geld aus dem Koffer aus einem Bankraub in Hamburg stammt, in den mehrere Personen aus London, unter anderem auch Erics Bruder, verwickelt waren. Alle Fäden laufen im Royal-Falcon-Hotel zusammen. Der Fall nimmt eine unerwartete Wendung...

Dreharbeiten und Hintergrund
„The Desperate People“, zu Deutsch „Die schrecklichen Leute“ (oder auch: „Die verzweifelten Leute“) war der Originaltitel des Francis-Durbridge-Drehbuchs, das 1962 für die BBC verfilmt und zwischen dem 24.2.1963 und dem 31.3.1963 in sechs Folgen in wöchentlichem Abstand im britischen Fernsehen gezeigt wurde. Regie führte dabei Alan Bromly. Als in Deutschland die zweite Tim-Frazer-Serie „Der Fall Salinger“ 1963 nicht so gut ankam, was hauptsächlich an den zu kurzen Episoden und den zu langen Abständen zwischen einer Folge und der nächsten, aber - so Medienberichte damals - auch am Hauptdarsteller lag, der die Popularität von Heinz Drache in „Das Halstuch“ nie erreichen konnte, entschied man sich beim WDR dazu, die dritte Tim-Frazer-Serie „The Mellin-Forrest-Mystery“ vorerst nicht zu drehen und den neuesten Durbridge "The Desperate People" in Deutschland umzusetzen. Das Drehbuch zu „Tim Frazer and the Mellin Forrest Mystery“ wurde dann 1969/70 vom Autor selbst umgearbeitet und 1971 unter der Regie von Rolf von Sydow mit Hardy Krüger als „Das Messer“ verfilmt.
Erneut - und wie für Durbridge typisch - rückte wiederum ein harmloser Gegenstand in das Zentrum der kriminalistischen Untersuchungen: nach einem Halstuch, einem Schiff bei „Tim Frazer“ und einem Metronom bei „Tim Frazer-Der Fall Salinger“ spielte nun ein harmloser Schlüssel die „Hauptrolle“.
Als Regisseur für „Die Schlüssel“, wie der deutsche Titel von "The Desperate People" lauten sollte, war zunächst wieder Hans Quest vorgesehen, der schon die beiden Tim-Frazer-Filme, „Das Halstuch“ und „Es ist soweit“ gedreht hatte. Weil Quest im Januar 1964 mitten bei den Vorbereitungen wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus musste und danach acht Wochen auf Erholung ging, fiel er als Regisseur aus. In einem Zeitungsinterview sagte er: „Somit war also ganz einfach die Zeit der Vorbereitung nicht gegeben, die man als Regisseur nun einmal braucht, um ein Stück in allen szenischen und darstellerischen Details vor Drehbeginn auszuarbeiten“. Darauf angesprochen, ob Quest nicht abgesägt wurde, weil er mit Tim Frazer den Erfolg des Halstuches nicht mehr einfahren konnte, sagte der Regisseur: „Ich weiß, dass man mir vorwirft, mir sei bei diesen Serien nichts eingefallen. Aber mit jedem neuen Durbridge den Erfolg von „Halstuch“ zu wiederholen, ist eine ungerechte Forderung, denn der Erfolg hängt doch ursächlich vom Stoff ab. Aber andererseits glaube ich, dass die beiden „Tim Frazer“ gar nicht so schlecht angekommen sind. Das Missvergnügen äußerte sich doch wohl hauptsächlich in dem Frontalangriff von Presse und Publikum gegen die sechs Folgen. Und zum anderen glaube ich, dass das Nachlassen der Begeisterung für diese Krimiserien ganz zwangsläufig ist, und zwar einfach darum, weil die Leute inzwischen hinter die Schliche und Tricks von Herrn Durbridge gekommen sind!“. Weil Quest nun also nicht als Regisseur zur Verfügung stand, bot man ihm seitens des WDRs eine Rolle in „Die Schlüssel“ an, die dieser mit Freude annahm.
Für die Inszenierung wurde nun Paul May, der unter anderem durch seine 08/15-Trilogie mit Joachim Fuchsberger und der John-Knittel-Verfilmung „Via Mala“ in Deutschland bekannt war, mit der Regie betraut. Krimierfahrung sammelte der Regisseur 1963 bereits mit dem Reißer „Scotland Yard jagt Dr. Mabuse“ und 1964 mit dem gelungenen Fernsehkrimi „Die Truhe“ mit Inge Langen und Heinz Weiss. Mit dem neuen Regisseur änderte man auch das Aufnahmeverfahren. Waren „Das Halstuch“ und die beiden Tim-Frazer-Filme noch mit dem Ampexverfahren aufgezeichnet wurden, so wurden „Die Schlüssel“ gänzlich auf Film gebannt, was dem Regisseur die Möglichkeit gab, etwaige Studioszenen nach Beendigung der Dreharbeiten zu schneiden (was bei Ampex nicht möglich war). Die Dreharbeiten selbst dauerten fast drei Monate. Während die Innenaufnahmen in einem Atelier vor Köln aufgenommen wurden, fanden die Außenaufnahmen unter anderem in Holland und in Deutschland statt. So musste der Hafen von Rotterdam als britischer Hafen herhalten und der Kölner Königsforst als englisches Wäldchen, in dem ein Mord geschieht.
Um einem Verrat wie bei „Das Halstuch“ zu entgehen, wurden die Filmrollen bis zur Ausstrahlung im Kölner Funkhaus unter sicherem Verschluss gehalten. Seitens der zuständigen Produktion (zum letzten Mal Wilhelm Semmelroth, der 1971 nochmals als Darsteller im Durbridge „Das Messer“ mitwirkte), wurde an die Presse so gut wie nichts über den Inhalt verraten, nur dass es um einen „Bankraub mit sechs Toten“ ging, war damals zu erfahren. Den Wünschen des Publikums entsprechend, wurden die von Durbridge vorgesehen sechs Folgen zu drei abendfüllenden Teilen zusammengefasst. Wer genau aufpasst, kann jedoch ungefähr nach der Hälfte jedes Teiles einen Cliffhanger entdecken. Hier hätte die jeweilige Folge geendet, wenn man bei sechs Teilen geblieben wäre. In Durbridges sechsteiligem Originaldrehbuch endet Teil 1, als das Foto von Sean Reynolds und seiner Frau im Schaukasten hängt, Teil 2 wo der deutsche 1. Teil endet, Teil 3, als Sean Reynolds und seine Frau den Ballsaal betreten, Teil 4 wo der deutsche 2. Teil endet und Teil 5 als Misses Seldon ermordet im Wald gefunden wird.
Die Presse reagierte auf „Die Schlüssel“ teilweise gehalten. So wurde geschrieben, dass bei so vielen Schuldigen es letztlich irrelevant war, wer wen umgebracht hat und weiter: „Was der Handlung an Spannung fehlte, wurde durch straffe Inszenierung wett gemacht“. – „Regisseur Paul May hat aus den Fehlern seiner Vorgänger gelernt“. Nachdem Max Eckard als Durbridgeheld beim Publikum eher umstritten war, fand die Presse für Harald Leipnitz, der 1977 nochmals bei Durbridge in „Die Kette“ auftrat, lobende Worte: „Ein intelligenter, hintergründiger Schauspieler, dem man die Hingabe an die dankbare Rolle anmerkte“. Für „Inspektor“ Albert Lieven, der nunmehr schon seinen dritten von vier Durbridge-Auftritten gab, fand die Presse unter anderem das Adjektiv „unterkühlt“. Ein anderes Blatt schrieb: „Besonders Harald Leipnitz war groß. Gestört hat diesmal die zu deutsche Ausstaffierung der englischen Handlungsorte. Ansonsten ließ man sich gerne von Durbridge wieder einmal an der Nase herumführen. Eben, weil er dieses Geschäft versteht“.
Ein Zuschauer kritisierte, dass „Die Schlüssel“ eine Sammlung von Unwahrscheinlichkeiten gewesen seien, ein anderer vergleicht Durbridge mit Picasso: „er will uns auf den Arm nehmen“. Ein dritter Leserbriefschreiber sandte ein Foto von den Eislauf-Meisterschaften in Köln an die Fernsehzeitschrift, auf dem zu sehen ist, dass die Sportreporter auf einem transportablen Fernseher den Krimi verfolgten, anstatt die Eisläufer zu kommentieren.
Die Romanfassung von „Die Schlüssel“ erschien in Deutschland als „Der Schlüssel“ erst 1967. Darin heißt die Hauptfigur allerdings nicht Eric Martin, sondern Rex Holt. Durbridge wollte damit einen neuen Krimihelden schaffen, der allerdings nur noch ein weiteres Abenteuer bewältigte, und zwar in Buchform in dem Roman „Der Siegelring“, bei dem Inspektor Hyde ebenfalls wieder mitmischte. In Wirklichkeit war „Der Siegelring“ allerdings nur die Romanfassung des Hörspiels „Paul Temple und der Fall Jonathan“, bei dem lediglich die Namen der Hauptfiguren geändert wurden.
Weitere Hintergrundinfos:
* Das Verhältnis zwischen Paul May und Hans Quest, der die vier vorhergehenden Durbridge-Filme gedreht hatte, war nach Beteiligtenaussagen ganz gut. Quest verhielt sich als Schauspieler vollkommen diszipliniert.
* Paul May war ein absoluter Filmregisseur und verhielt sich dementsprechend am Set. Niemand außer ihm hatte nach Beteiligtenberichten dort etwas zu sagen. Er hatte Schwierigkeiten, mit drei Kameras gleichzeitig umzugehen. Manche sahen ihn als Griesgram, andere wiederum berichten, er sei sehr lustig gewesen. Wenn jemand von der Crew oder von den Schauspielern etwas wollte, dann musste man mit seiner Frau Ille, der Regieassistentin, auskommen, die so manchen Streit auch wieder gerade bügelte. May wollte, dass man wie beim Film arbeitete, ein Kontakt zwischen Crew und Darstellern war angeblich nicht gewünscht.
* Kameramann Werner Dalg machte eigentlich nur das Licht und kannte sich angeblich bei der Studiokameraarbeit nicht besonders gut aus.
* Benno Hoffmann (Rolle: Cliff Fletcher) lernte bei den Dreharbeiten seine spätere Frau Anna Smolik (Rolle: Clare Seldon) kennen.
* Gedreht wurde wie schon bei "Das Halstuch", "Tim Frazer" und "Tim Frazer-Der Fall Salinger" in einer Tennishalle bei Köln, wo die Studiodekorationen aufgebaut wurden.
* Die Außenaufnahmen (im Hafen) wurden in Rotterdam gedreht, wo sich die Schauspieler angeblich abends im Hafenviertel ausgiebig vergnügten.
* Drehzeit war der Sommer 1964, im Juni fanden die Atelieraufnahmen statt.

alle Texte: © GP, Die Krimihomepage
 

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